Ein paar Zeilen über mich

Lächelndes Gesicht einer Frau, unscharfe Bücherregale im Hintergrund

Hallo, ich bin Aleksandra Sana Zubić,

Buch- und Drehbuchautorin - schön, dass du dir die Zeit nimmst, mehr über mich zu erfahren. Auf dieser Seite nehme ich dich mit auf meine persönliche Reise – durch Kindheitsträume, erschütternde Erfahrungen und die Kraft, neu anzufangen.

Das Schreiben war schon früh mein Rückzugsort, meine Stimme und mein Anker. In meiner Jugend musste ich den Krieg in Jugoslawien erleben und auf der Flucht nach Österreich vieles hinter mir lassen – aber auch den Mut finden, weiterzugehen. Heute schreibe ich nicht nur Bücher, sondern begleite auch andere Menschen auf ihrem Weg mit Worten. Du erfährst hier, was mich geprägt hat, was mich antreibt – und warum ich daran glaube, dass Geschichten heilen können. Vielleicht beginnt deine eigene Geschichte genau hier.

Schreib mir

Geburtsort:
Bugojno, Jugoslawien (Bosnien und Herzegowina)

Ausbildung:
Gymansium Bugojno,
Elektrotechnische Universität Sarajevo, Belgrad

Beruf:
IT Angestellte

Preise:
3. Preis für Text “Die Schönheit der Dunkelheit” auf der Buchmesse Wien (2018)
1. Preis für Text “Der Mann, der in Gesichtern lesen konnte”, SAN Magazine Canada (2020)

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    Bücher

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    Vorlesungen

  • Aleksandra präsentiert stolz mit Ehemann Martin ihre Bücher.

    Meine Geschichte

    • Ein Mädchen in Stiefeln und karierter Hose mit Knie auf einem Sportbrett hält ihr Gleichgewicht

      Kindheit

      In dem beschaulichen Städtchen Bugojno war alles bequem zu Fuß erreichbar. Anders als in den verwinkelten Straßen Wiens konnte man sich hier kaum verirren. Mein Bruder und ich verbrachten eine behütete Kindheit, umgeben von vertrauten Wegen und vertrauten Gesichtern. Unsere Mutter war Schulbibliothekarin, unser Vater Sportlehrer und leidenschaftlicher Basketballtrainer. Schon früh erkannte ich den Wert echter Freundschaften und eines unterstützenden sozialen Umfelds – und zugleich lernte ich, Verantwortung zu übernehmen. Wenn ich heute an meine Kindheit zurückdenke, bleiben mir vor allem drei Dinge in Erinnerung: Sport, Freundschaft und die Schulzeit.

    • Junge Frau mit Brille vor einer Glasscheibe, Blick zur Seite. Unter ihr das Stadtpanorama.

      Jugend

      Die Bevölkerung Sarajevos war vielfältig und hatte stets in Frieden zusammengelebt. Doch plötzlich veränderte sich alles. Jede der drei Nationalitäten – Serben, Kroaten und Muslime – zog Grenzen, errichtete Barrikaden und machte bestimmte Stadtteile unzugänglich. Das Chaos war unvorstellbar und traf uns völlig unerwartet. Wie hätte man auf eine solche Entwicklung vorbereitet sein können? Sicherlich gab es Familien, für die Religion oder Nationalität eine größere Rolle spielte, doch bei uns war das nie ein Thema. Ich fühlte mich damals vollkommen überfordert mit der Situation. Wir kochten im Studentenzimmer und schalteten abends das Licht aus – eine neue, erschreckende Realität, die mit dem Beginn des Konflikts im März 1992 ihren Lauf nahm.

    • Großes Gesicht einer Frau mittleren Alters mit nachdenklichem Blick.

      Reife Jahre

      Mein Linz an der Donau ist facettenreich und voller Geschichten. Ich kenne diese Stadt in- und auswendig, weil ich sie aus unterschiedlichsten Perspektiven erlebt habe – von meinen ersten Schritten als Aushilfskraft bis hin zur Arbeit in einem erfolgreichen IT-Unternehmen. Ein Ausflug in die Welt des Films hat mir geholfen, Linz noch intensiver zu entdecken. Heute ist die Stadt ein Teil von mir geworden. Linz ist gemütlich, geprägt von seiner Arbeiter- und Industrietradition. Die Literaturszene hingegen bleibt eher zurückhaltend. Zwar gibt es Lesungen von Krimiautoren, doch Blut und Mord sind nicht meine Welt. Da denke ich wie ein guter Freund, der einmal sagte: „Ich mag keine Krimis und keine Horrorfilme – das Leben ist manchmal Horror genug.“